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Gesellschaft

An der Heinrich-Hertz-Schule (HHS) findet der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht in Jahrgang 5 und 6 im Fach „Gesellschaft“ statt, das in den Stadtteilschulklassen in Jahrgang 7 bis 10 fortgeführt wird. Für die gymnasialen Klassen teilt sich das Fach Gesellschaft ab Jahrgang 7 in die Fächer Geografie, Geschichte und PGW (Politik – Gesellschaft – Wirtschaft), die sich so auch in der Oberstufe finden.

Der Unterricht in diesen Fächern orientiert sich an der HHS stark an unserem Leitbild „Bildung und Erziehung für eine Kultur des Friedens“. Schließlich ist gerade der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht ein Ort, um „unsere Schülerinnen und Schüler zu weltoffenen, politisch bewussten und mündigen jungen Menschen mit Gestaltungskompetenz zu erziehen, die bereit sind, sich für Demokratie und für zukunftsfähige Antworten auf soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen zu engagieren“. Grundsätzlich gilt demgemäß, dass sich der Unterricht daran orientiert, den Schülerinnen und Schülern das selbstständige und kooperative Lösen von Problemen sowie das eigenständige und nachvollziehbare Beurteilen von Aussagen, Verhaltensweisen und Problemlagen zu ermöglichen.

Hinsichtlich geschichtlicher Aspekte stehen nicht nur die Ereignisse in Antike, Mittelalter und Neuzeit im Vordergrund, sondern immer die Fragen danach, wie und warum das Heute aus dieser Vergangenheit entstanden ist und wie wir die Gegenwart und Zukunft gestalten wollen. Es geht also darum, ein Bewusstsein für die Geschichtlichkeit der Welt zu schaffen, Orientierung in der Geschichte ebenso zu ermöglichen wie die begründete Urteilsbildung. Hierbei ist es uns wichtig, die HHS selbst als Ort mit Geschichte erfahrbar zu machen sowie die Augen zu öffnen für die Spuren der Vergangenheit in Winterhude, Barmbek und Hamburg insgesamt. Neben einer entsprechenden Auswahl von Themen und Materialien gehört hierzu für uns auch der Besuch außerschulischer Lernorte – seien es Museen, Denkmäler oder die KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Martin Meins

Ausflug in die Anne Frank-Ausstellung

15.04.2020 Im Februar besuchte eine kleine Gruppe der Heinrich-Hertz-Schule Hannover die Anne-Frank-Ausstellung in Hannover, die im Februar 2021 auch an unsere Schule kommen soll. Nayla Reincke zeigt in ihrer Reportage, worauf wir bis dahin gespannt sein dürfen! Es ist ein ganz normaler Schultag. Aber irgendwie auch nicht. Am 26. Februar 2020 fahren wir, vier Schüler*innen aus der Klasse 8g und drei Lehrer*innen, nach Hannover. Nach Unterrichtsschluss. Das Ziel ist die Wanderausstellung zum Leben der Anne Frank in der Villa Seligmann. „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ist der Titel der Ausstellung. Wir gehören zu einer Projektgruppe, die sich mit der Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens befasst. Vor 75 Jahren wurde sie im Konzentrationslager (KZ) in Bergen-Belsen ermordet. Das Tagebuch der Anne Frank zählt zu einem der meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts. Vor Ort angekommen empfängt uns eine Dame, die uns den Ablauf der Ausstellung erklärt. Ein gleichaltriges Mädchen wird uns als „Guide“ vorgestellt und gibt uns erste Informationen. Wir sehen viele Bilder aus Anne Franks Alltag vor dem Zweiten Weltkrieg, z. B. bei Ausflügen, beim Schlittschuhlaufen, am Strand. Ein scheinbar ganz normales Mädchen. Außerdem sehen wir einen kurzen Film, der Anne bei der Hochzeit einer Nachbarin zeigt - das einzige Filmdokument von Anne. Die Ausstellung, die sich vor allem an Schüler*innen wendet, erzählt dann mit vielen Bildern und kurzen Texten die Verfolgung der Juden und die Flucht von Annes Familie ins Exil nach Amsterdam. Die tragische Geschichte von ihrem Leben in einem Versteck, bis zu ihrer Entdeckung durch Verrat und ihrer Ermordung im KZ macht alle betroffen. Annes Geschichte erzählt die grausame Zeit der Judenverfolgung sehr eindrucksvoll. Die Ausstellung stimmt uns nachdenklich. Wir stellen uns die Frage, wie es eigentlich heutzutage ist. Sind wir heute toleranter mit Menschen aus anderen Ländern oder mit anderen Religionen? Wir lernen zu verstehen, dass niemand in eine Schublade gehört, und dass jeder etwas gegen Ausgrenzung tun kann. Am Ende des Rundgangs nehmen wir viele Eindrücke mit nach Hause, die uns noch länger beschäftigen werden. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nächstes Jahr wird die Ausstellung auch an der Heinrich-Hertz-Schule zu besichtigen sein. Im Rahmen der Ausstellung an unserer Schule sollen alle Jahrgänge das Tagebuch der Anne Frank lesen - dazu nehmen wir gerne Bücherspenden an! Kennst du jemanden, der Anne-Frank-Bücher an uns spenden würde? Möchten Sie selbst Exemplare spenden, um das große Projekt zu unterstützen? Dann meldet euch/ melden Sie sich beim Planungsteam Lale, Jan, Nayla, Ylvi, Marla (alle 8g), Martin Meins, Martina Mähr, Stefan Schönefeld oder Luise Günther! [mehr..]

Wettstreit ums bessere Argument – „Jugend debattiert“ in unserer Schule und im Schulverbund

23.02.2020 Die Aula war voll, als Schülerinnen und Schüler der HHS Anfang Januar zum rhetorischen Schlagabtausch antraten: Im Schulfinale von „Jugend debattiert“ haben die Klassensieger des neunten Jahrgangs und der Sekundarstufe 1 um das bessere Argument, die größte Überzeugungskraft und die schönste Formulierung gerungen. Nicht mal ein Fehlalarm konnte die Wortgefechte auf der Bühne stoppen. Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen freiwillig sein? Sollen Jugendoffiziere auch an unserer Schule für den Dienst in der Bundeswehr werben? Soll es eine Helmpflicht für Elektroroller-Fahrer geben? Die Rednerinnen und Redner versuchten auf jeweils ganz eigene Weise, das Publikum für ihre Position zu gewinnen. Am Ende hatte die Jury die Qual der Wahl. Sie kürte Helena Columbus, Joshua Vogler, Leon Tölle und Cornelis Speiswinkel zu den Schulsiegern im Wettbewerb der Neuntklässler. Max Pohlmann, Ramon Serralha und Finia Thiede gewannen das Schulfinale der Sekundarstufe 2. Für Helena, Leon, Finia und Max ging es Mitte Februar in die nächste Runde von „Jugend debattiert“. Im Gymnasium Allee in Altona trafen sie auf die Schulsieger von sechs anderen Gymnasien – und stellten sich unter anderem der Frage, ob Schultoiletten von privaten Servicediensten betrieben werden sollen. In der Endrunde, in der über Klimanotstand und autofreie Zonen gestritten wurde, konnte unser Vorstufenschüler Antoine Voronovas seine Begabung als Juror unter Beweis stellen. Das Landesfinale im Rathaus kann die HHS-Delegation leider nur von den Zuschauerplätzen aus verfolgen. Aber wir freuen uns auf die Atmosphäre im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses, auf leidenschaftliche Debatten – und auf den neuen Wettbewerb im kommenden Schuljahr. [mehr..]


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01.10.2020 erweiterter Schulelternrat inklusive Wahl: Bitte anmelden unter bettina.zindikus@bsb.hamburg.de

02.11.2020 Infoabend Anschlüsse nach Jg. 10: Infos folgen

07.12.2020 Informationsabend zur Oberstufe: Infos folgen

09.12.2020 optional: Weihnachtskonzert

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