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#everynamecounts


29.11.2021 „Am 9. November 2021 beteiligen wir uns 9f am Projekt „everynamecounts“, das darauf abzielt, den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu setzen, damit sich auch künftige Generationen an ihre Namen und Identitäten erinnern. Es ist eine freiwillige Aufgabe. Trotzdem haben wir uns entschlossen, mitzumachen, indem wir uns die Häftlings-Personal-Karten angesehen und wichtige Dinge notiert haben, dann haben wir unsere Ergebnisse Präsentiert und waren sehr stolz auf uns, dass wir helfen konnten und an so einem tollen Projekt teilnehmen konnten...“
Lina 9f


„Am 9. November 2021 hat der VS Geschichtskurs Dokumente von Häftlingen der NS-Konzentrationslager für das Arolsen Archiv digitalisiert, d.h. die Daten aus den alten Dokumenten digital eingelesen. Uns hat beeindruckt, durch die alten Dokumente den Menschen dahinter etwas näher zu kommen. O-Ton der SuS: "So ist das Thema Holocaust realer und fassbarer", "Es ist gut, etwas Richtiges zu tun und nicht nur zu reden", "Beim Einlesen wird deutlich, wie aus Menschen Nummern wurden". Ich kann das Projekt sehr empfehlen.“
Marianne Metz


"Wir haben uns mit dem Projekt „everynamecounts“ beschäftigt und insgesamt die Erinnerung an über 90 Menschen gesichert.

Bei dem Projekt geht es um alte Akten aus Konzentrationslagern, welche digitalisiert werden sollen, um Angehörigen der Opfer des Nationalsozialismus‘ und Überlebenden eine Anlaufstelle zum Nachforschen und Erinnern zu bieten.

Auf der Website des Projekts „everynamecounts“ bekommt man Bilder der alten Akten, welche man Schritt für Schritt aufarbeitet. Hierfür gibt man alle angegebenen Informationen der jeweiligen Fotos in vorgegebenen Spalten an, denn ein Computer kann die Angaben der nicht von einem Foto erfassen. Die Akten waren sehr unterschiedlich, auch wenn diese aus demselben Konzentrationslager, oft Buchenwald, stammten. Einige waren schwer zu erkennen und teilweise waren Bereiche unausgefüllt, daraufhin musste man diese so lassen oder sie als unklar markieren, damit dies später von Wissenschaftler:innen geprüft werden kann.

Eine der Akten war zum Beispiel von einem jungen Mann namens Maurycy Novak, welcher mit 29 Jahren im Januar 1945 in das KZ Buchenwald gebracht wurde. 1945 war bereits ziemlich spät, um in ein KZ eingeliefert zu werden. Er war verheiratet und hatte ein Kind, der Grund für die Inhaftierung war, dass er ein jüdischer Pole war. Wir haben uns gefragt, ob er sich vorher versteckt hat und ob er später überlegt hat.

Wir wurden auf dieses Projekt aufmerksam gemacht, aus dem Grund, dass unsere Hilfe benötigt wird, weil die Digitalisierung der unzähligen Dokumente aus Konzentrationslagern von Wissenschaftler:innen nicht alleine geschafft werden kann.
Es war für uns sehr erschreckend, wie jung einige der Opfer waren und was für unterschiedliche Verhaftungsgründe und Herkünfte sie hatten. Bei manchen Akten gab es auch Fotos der Personen, was es noch emotionaler macht, da man die direkten Personen sehen kann und man nochmal realisiert, dass es wirklich echte Menschen waren und wie viel diese eigentlich durchmachen mussten.

Wenn ihr auch Interesse an dem Projekt habt, findet ihr hier alle Informationen: https://tinyurl.com/everynamecounts

Ylvi Weber, Marla Toussaint 10g

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