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Ralph Ergas - Flucht von Hamburg nach New York 1939


24.06.2021 Im Zuge des Anne-Frank-Jahres an der HHS haben wir, die Klasse 6c, uns auch mit der Geschichte der „Stolpersteine“ beschäftigt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur, um dem Schicksal von Millionen von Juden zu gedenken. Durch unsere Elternvertreterin Frau Anja Tiedemann, hatten wir als Klasse 6c die Möglichkeit, die Geschichte eines Mannes kennenzulernen, der 1939 die Flucht von Hamburg nach New York antrat. Frau Tiedemann hat nach Ihrer Rückkehr aus New York 2004 im Grindelviertel gewohnt. Dort waren sehr viele Stolpersteine verlegt, da es dort damals eine große jüdische Gemeinde in der Nähe der zerstörten Synagoge und der jüdischen Mädchenschule gab. Sie selbst wollte auch einen Stolperstein spenden, sobald Sie ein Kind hatte, das alt genug war, um zu verstehen.

Im Juli 2017 wurde der Stolperstein von Ralph Ergas vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Winterhude verlegt. Nur durch Zufall kam Frau Tiedemann durch einen Hausbewohner in Kontakt mit der Enkelin von Ralph Ergas, Maya Shawyer. Mit Ralphs Tochter Aimee und seiner Enkelin ist sie bis heute in regelmäßigem Kontakt

Unter der Seite Stolpersteine.eu ist es übrigens für jeden möglich, Stolpersteine zu spenden.

Wir haben uns als Klasse viele Gedanken gemacht, was wir über Ralph Ergas und seine Familie wissen wollten. Dabei sind zum Teil viele persönliche Fragen aufgekommen. Aimee und Maya haben diese aber gerne und sehr offen beantwortet. Wir haben zu jeder Zeit gesagt, dass Sie uns nur so viel preisgeben sollten, wie Sie dazu bereit waren.

Aimee Ergas hat unsere Fragen sehr ausführlich auf Englisch beantwortet. Wir haben dieses „Interview“ für euch auf Deutsch nacherzählt. Die originalen Antworten findet ihr im Anhang.



Maya Shawyer hat selbst ein paar Jahre in Berlin gearbeitet und war als Journalistin tätig. Sie hat das Thema „Rassismus“ noch einmal aufgegriffen und zum Teil sehr interessante mediale Beispiele aufgeführt. Wir haben sie auch gefragt, ob sie denkt, dass Rassismus derzeit (also zur Wahl des neuen Präsidenten, George Floyd, Unruhen in Amerika) stärker grassiert als in Deutschland. Ihre Antwort war sehr beeindruckend, denn sie hat uns gebeten, einen Schritt zurückzutreten, und uns zu fragen, warum wir diese Frage stellen und ob wir uns nicht lieber fragen sollten „Wie schlimm ist Rassismus in unserem Land und was können wir tun, um die Dinge besser zu machen?“.

Genau so ist es.

„We all need to do the work to combat it (racism), every single day, no matter where we live.“
(Maya Shawyer, April 2021)


Wir haben viel durch diesen Austausch gelernt. Vielen Dank an Aimee Ergas, Maya Shawyer und Anja Tiedemann.

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