09.01.2020 Im Dezember war der Geschichtomat zum zweiten Mal in diesem Jahr an der Heinrich-Hertz-Schule. Ziel dieses in Deutschland einmaligen Projekts ist es, Schüler*innen in Rahmen von Projektwochen eine eigenständige Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte, Kultur und Gegenwart in Hamburg zu ermöglichen. Von 4. bis 10. Dezember waren die Schüler*innen der 10a, fachlich begleitet von drei Historikerinnen sowie Medienpädagoginnen, in Hamburg unterwegs.
In fünf Gruppen arbeiteten sie zu den Themen „Arisierung“ sowie zu jüdischen Wohnstiften in Hamburg, zu dem Hamburger Carl Cohn, nach dem eine Straße in der Nähe der Schule benannt ist, der Brasilianerin Aracy Moebius de Carvalho, die zahlreichen Hamburger Juden während des Nationalsozialismus zur Flucht verhalf und zum Schicksal der Familie Baruch, deren Familienmitglied Lior Oren in einem Interview über das Jüdischsein heute in Hamburg erzählt.
Das Ergebnis nach fünf intensiven Tagen, in denen recherchiert wurde, Interviews geführt wurden, Filme gedreht und geschnitten wurden, kann sich sehen lassen – fünf hochwertige und spannende Filme informieren über das jüdische Leben in Hamburg. Viel Vergnügen beim Ansehen!
Geschichtomat-Filme der 10a
Hanna Tietze
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